Jede Saison bringt eine Palette mit, die Laufstege und Schaufenster praegt. Doch nicht jeder Trendton steht jedem, und nicht jeder laesst sich muehelos in den Alltag uebersetzen. Ich habe die relevantesten Farben gesichtet und zeige, wie sie tragbar werden.
Warme Erdtoene als verlaessliche Basis
Gedeckte Toene wie Terrakotta, Karamell und ein tiefes Olivgruen dominieren die Saison. Ihr grosser Vorteil: Sie wirken edel, ohne aufdringlich zu sein, und harmonieren mit nahezu jeder Hautfarbe. Wer unsicher ist, beginnt mit einem Strickpullover in Karamell und kombiniert ihn zu klassischem Denim. So bleibt der Look erdig und gleichzeitig modern.
Ein Akzent in kraeftiger Farbe
Neben den Erdtoenen setzt die Saison auf einen einzelnen, leuchtenden Akzent, oft ein sattes Kirschrot oder ein klares Kobaltblau. Die Kunst liegt in der Dosierung. Ein komplettes Outfit in Signalfarbe ueberfordert schnell, ein gezielter Akzent dagegen belebt jedes neutrale Ensemble.
- Statement nur an einer Stelle: Tasche, Schuh oder Schal
- Kraeftige Farbe mit viel Neutral umgeben, damit sie atmet
- Bei Unsicherheit zu Accessoires greifen statt zu grossen Flaechen
Soft-Pastell als Gegenpol
Als Kontrast zu den warmen Toenen tauchen verwaschene Pastelle auf, etwa ein staubiges Flieder oder ein blasses Salbeigruen. Diese Farben wirken besonders im Materialmix spannend, etwa wenn matter Strick auf glaenzende Seide trifft.
Mein Rat zum Schluss: Folgen Sie Trendfarben nicht blind. Halten Sie eine Farbe an Ihr Gesicht und pruefen Sie, ob Ihr Teint frischer oder muede wirkt. Trends sind eine Einladung, kein Befehl. Die schoenste Saisonfarbe ist immer die, in der Sie sich wohlfuehlen.